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HMI-XperiCon 2018

12. Juli 2018 ◦ Hilton Munich Park ◦ München

Keynotes/Vorträge

Keynotes


Implementierung KI-basierter HMIs
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Rigoll
, Ordinarius am Lehrstuhl für Mensch-Maschine-Kommunikation, TU München

KI-basierte HMIs wie die Spracherkennung sind längst im Verbrauchersegment angekommen. Auf solchen ressourcenbeschränkten Embedded Systemen muss das Design energieeffizient, aber zugleich präzise und latenzarm arbeiten. Der unterliegende KI-Algorithmus muss darauf hin abgestimmt sein. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Evolution der KI-Algorithmen zur Mensch-Maschine-Interaktion und erklärt was es bei ihrer Implementierung unter solchen Einschränkungen zu beachten gilt. ______________________________________________________________

Fallstudie: Einheitliche Sprache für UI-Designer und Produktentwickler
Lars König, Business Program Manager, Automation, The Qt Company

Der Vortrag zeigt die Herausforderung bei der Entwicklung zukünftiger HMIs auf. Insbesondere werden Arbeitsflüsse zwischen Designern und Entwicklern vorgestellt, die Innovationen fördern und die Entwicklungszeit verkürzen. Wesentlich ist dabei auch die Zusammenarbeit von Entwicklern und Designern quantitativ wie qualitativ zu steigern. Fortschrittliche Werkzeuge, die helfen die unterschiedlichen Rollen über den gesamten Produktentwicklungszyklus hinweg, zu überbrücken werden vorgestellt. _____________________________________________________________

Verifikation von HMI-Technologien

Klaus Wammes
, CEO, Wammes & Partner

Human-Machine-Interfaces stellen wohl die weit verbreiteste Embedded-Systems-Klasse, die ohne besondere Anforderungen im Verbrauchersegment, aber teils auch unter extremen Bedingungen im industriellen Umfeld arbeiten sollen. Das Design solcher vielkomponentigen HMI-Systeme spezifiziert Umgebung und Geräteperformanz oft in einem Satz formaler Kriterien - Wenn ein Verträglichkeitscheck zwischen diesen Kriterien ausbleibt, ist der Designbruch vorprogrammiert. Der Vortrag behandelt applikationsübergreifende Praxisbeispiele solcher Bruchstellen in HMI-Systemen. 

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Vorträge


UX Tools – Design Werkzeuge für digitale IoT-Service-Lösungen
Dr. habil. Alexander Wiethoff
, Privatdozent, LMU München
und Director User Experience (UX) Design, UX Gruppe

Das Erarbeiten von Business Cases im Bereich IoT-Services ist komplex, da eine Vielzahl von Komponenten und Partnern im Front-End und Back-End einbezogen, synchronisiert und HMI-Schnittstellen mit einem einheitlichen und ansprechendem Look-and-Feel gestaltet werden müssen, um eine ganzheitliche User Experience (UX) beim Anwender zu erzeugen. Dieser Herausforderung begegnet die UX Gruppe mit strategischen UX Design Werkzeugen (UX Tools) die anhand eines praktischen Fallbeispiels in diesem Vortag vorgestellt werden und den systematischen Einsatz sowie das Potential dieser Vorgehensweise beleuchten.
Dieser Impulsvortrag bietet zusammengefasst die Möglichkeit IoT-Herausforderungen von IoT-digital-Services im B2B besser zu begreifen und ein tieferes Verständnis für die angesprochenen Vorgehensweisen zu entwickeln bzw. Gestaltungsmöglichkeiten für dieses Themengebiet kennenzulernen. (z.B. Was ist ein IoT-Service-Design-Blueprint? Welche Vorteile bietet IoT-Video-Prototyping im UX-Design-Prozess?)
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Mensch-Maschine-Interaktion für Beginner
David C. Thömmes, Geschäftsführer, Shapefield

Ein überzeugendes Nutzererlebnis (User Experience) ist kein Zufall, sondern das Resultat eines interdisziplinären Designprozesses und einer gekonnten technischen Umsetzung.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Anwendung um eine Maschinensteuerung oder ein komplexes ERP-System handelt. Dem Nutzer gefällt, was einfach zu bedienen und schön anzusehen ist.
Der Vortrag beleuchtet die Ursache dessen, die sich daraus ergebenden Handlungsempfehlungen und grundlegende Erkenntnisse zur Mensch-Maschine-Interaktion. Insbesondere werden wichtige Gestaltprinzipien beleuchtet und ein fundierter Einblick in die Kognitionswissenschaft gegeben.
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Werkstattbesuch bei den HMIs der Zukunft - Forschungsprojekt ScaleIT entwickelt Plattform für den Mittelstand
Andreas Beu, Geschäftsleitung, Smart HMI

Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt ScaleIT hat sich zur Aufgabe gemacht, pragmatische Lösungskonzepte für die Produktion mit niedrigen Einstiegshürden für KMUs zu entwickeln und zu erproben.
Dazu wurde ein HTMl5-basiertes App-Ökosystemen entwickelt, das aus jedem entsprechenden Webbrowser heraus aufgerufen werden kann. Zur App-Funktionalität zählen produktionsnahe Attribute wie Robustheit, Offline-Fähigkeit, die einfache Installation und Verwaltung, rollenbasierter Zugriff, Inter-App-Kommunikation, Sicherheit oder Hallenboden-Semantik. Das Ergebnis ist die ScaleIT-Plattform, welche eine Vielzahl von Apps anbietet, die auf dem Hallenboden einfach zu einem Gesamtsystem kombiniert werden können. Durch den Open Source Charakter und die flexible Einsatzweise entsteht ein faires App-Ökosystem für den Hallenboden.
Die entwickelte Plattform beinhaltet Hardware mit Betriebssystem zur Verwendung als Daten-Gateways, Softwareinfrastruktur der ScaleIT-Plattform zum Betrieb von Apps, App-Store zur Distribution der Apps, Unterschiedliche Sichten zum Starten der Apps, um ein einfaches Mapping der physischen Welt (Dokumente, Sensoren, Maschinen, usw.) zur digitalen Repräsentation (Apps) zu ermöglichen, Lösung zur Erstellung von Web-Apps ohne HTML und JavaScript-Knowhow.